Woher stammen die Angaben?
Die Angaben zu den Einrichtungen (Name, Anschrift, Telefonnummer, Haftplätze) stammen aus amtlichen Verzeichnissen und öffentlich zugänglichen Datenbeständen; Einzelheiten stehen auf der Seite Datenquellen. Für die deutschen Justizvollzugsanstalten ist die wichtigste Quelle das gemeinsame Adressverzeichnis der Justiz von Bund und Ländern, für die österreichischen Justizanstalten das Verzeichnis des Bundesministeriums für Justiz und für die Schweiz das Verzeichnis des Schweizerischen Kompetenzzentrums für den Justizvollzug (SKJV) mit den Seiten der Kantone, für Belgien das Gefängnisverzeichnis des FÖD Justiz. Der Atlas umfasst derzeit 160.116 Einträge in 223 Ländern, davon 3.705 in Deutschland, 913 in Österreich, 611 in der Schweiz und 679 in Belgien.
Wie ist der Atlas aufgebaut?
Jede Einrichtung wird nach ihrer Lage den amtlichen Verwaltungsgrenzen ihres Landes zugeordnet – in Deutschland Bundesland und Landkreis beziehungsweise kreisfreie Stadt, in Österreich Bundesland und politischer Bezirk beziehungsweise Statutarstadt, in der Schweiz Kanton und Bezirk nach den amtlichen Grenzen von swisstopo, in Belgien Region und Provinz. Liegen Anschrift und Telefonnummer aus einem amtlichen Verzeichnis vor, gehen sie offenen Daten vor. Weitere Einträge stammen aus OpenStreetMap und Wikidata; geschlossene, historische und doppelte Einträge werden vor der Veröffentlichung aussortiert.
Die deutschen Seiten
Die Hauptsprache des Atlas ist Englisch. Die Seiten eines Landes erscheinen zusätzlich in dessen Amtssprache; die Seiten zu Deutschland und Österreich deshalb auf Deutsch, die Seiten zur Schweiz auf Deutsch, Französisch und Italienisch, die Seiten zu Belgien auf Deutsch, Niederländisch und Französisch, die Seiten zu Luxemburg auf Deutsch und Französisch. Für Österreich und die Schweiz gelten eigene Begriffe und eine eigene Rechtslage, etwa Justizanstalt und Polizeinotruf 133 in Österreich, Kanton, Untersuchungsgefängnis und Notruf 117 in der Schweiz; die Schweizer Seiten folgen zudem der Schweizer Rechtschreibung ohne «ß». Die deutschen Texte sind keine maschinelle Übersetzung: Beschreibungen und Fragen jeder Seite entstehen aus den tatsächlichen Daten dieser Seite (Zahl und Art der Einrichtungen, Entfernungen, Kontaktangaben) nach den Regeln der deutschen Sprache. Einrichtungen tragen ihre amtlichen Namen.
Keine Personendaten
Die Seiten zu Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und Luxemburg enthalten keine Angaben zu Gefangenen oder Bediensteten. Der Atlas verzeichnet ausschließlich Einrichtungen. Auskünfte über eine bestimmte Person erhalten Angehörige über die Verteidigung, die zuständige Staatsanwaltschaft oder die Anstalt selbst.
Richtigkeit
Der Atlas gibt die von den Einrichtungen und Behörden veröffentlichten Angaben unverändert wieder. Rufnummern und Anschriften können sich ändern; maßgeblich ist stets die offizielle Website der Einrichtung.